Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Emetriq-Chef Daniel Neuhaus: Einen Tag die Woche im Boot-Office

 

Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Daniel Neuhaus, Chef der Telekom-Tochter Emetriq, einem Datenpool-Projekt mit Werbetreibenden, Agenturen und Vermarktern wie Spiegel QC, SevenOneMedia, Axel Springer media Impact.

 

Neuhaus

Daniel Neuhaus von Emetriq

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir verbinden die Daten der führenden deutschen Medienhäuser, Advertiser und weiterer Partner, um eine schlagkräftige Datenalternative zu Google und Facebook zu schaffen.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Beim Yoga mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern, bevor ich die Fahrt ins Büro antrete.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Fair, gerecht und sehr fokussiert, unsere Sache voranzutreiben. Ich diskutiere mit meinen Mitarbeitern auch gerne mal im Detail. Oft begebe ich mich gedanklich in eine Art Traumreise durch unser Geschäftsmodell, durchdenke Prozesse und User Cases und sehe diese bildlich vor mir. Da ich ein Stück weit Perfektionist bin, fällt es mir manchmal schwer loszulassen 😉

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

80 Prozent ist weit mehr als der Wettbewerber zu bieten hat.

 

Tee oder Kaffee?

Die Entscheidung ist situationsabhängig. Also beides.

 

Ihr Spitzname ist…?

Daniel Düsentrieb, zumindest früher. Innovationen und Erfindertum haben mich schon immer magisch angezogen.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Ich träume sehr aktiv und lebhaft. Ich habe mir schon mal im Schlaf die Schulter gebrochen, weil ich im Traum unsere Daten retten wollte, die jemand  klauen wollte. Eine weitere Marotte: Einmal die Woche arbeite ich im Boot-Office – immer freitags auf meinem Boot in Timmendorf.

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Was bringt Sie in Harnisch?

Taktisch motiviertes Handeln ohne strategische Perspektive. Also zu agieren ohne die entsprechende Weitsicht zu haben und somit nur für einen Quick-Win einzustehen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Vielleicht mein Perfektionismus. Ich kann mir vorstellen, dass das für andere manchmal schwierig ist.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

So viel Zeit wie möglich auf dem Wasser verbringen – vielleicht die Welt umsegeln.

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ehrlichkeit und Loyalität bzw. Integrität sind sehr wichtige Werte für mich. Darüber hinaus schätze ich Intelligenz und eine gewisse Normalität in Form von Bodenständigkeit und Bescheidenheit sehr an Menschen.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Timotheus Höttges. Ich würde versuchen einige Dinge auf den Weg zu bringen, die Deutschland und Europa in Punkto Daten wirklich eine Chance geben könnten.

 

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Im Büro startet Daniel Neuhaus öfter diese kleine Drohne: „Sie hat schon einige Kunststückchen und Abstürze überlebt und diese kleine Spiel-Auszeit hilft manchmal dem Denkprozess“, sagt er.

 

 

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