Die richtigen Weihnachtsgruss-Karten gibt`s immer noch, gottseidank. Und das auch in großer Überzahl. Die unsäglichen Weihnchtsgruss-Mails aus der Katergorie Zeitdiebe haben deutlich zugenommen – mit ziemlicher Sicherheit aus Kostengründen. Und weil es der ein oder andere praktischer findet, allen dieselbe Botschaft mitzuteilen, Individualität Fehlanzeige. Lieblosigkeit ist Trumpf. Und warum man in der zeit-knappen Vorweihnachtszeit noch stundenlang auf einen Bildschirm mit wenig originellen Schneeflocken und Comics starren und sich auch noch persönlich angesprochen fühlen soll? Keine Ahnung! Mein Tipp: Weglassen, ist ehrlicher. Hat eh´keine Nachwirkung, wird sofort vergessen. Sind auch alle relativ ähnlich, Absender werden nur verwechselt – bis auf die ganz besonders blöden.
Bemerkenswert: In größeren Unternehmen haben Mitarbeiter und Chefs verschiedene Vorlagen. Da grüßt der Chef auf goldener Weihnachtskarte und die Pressestelle auf normalen Briefpapier oder der Chef auf Kunstkarte in DINA5-Format ohne Logo und die Mitarbeiter auf Firmenkarten mit dickem Logo. Das ist neu, früher war´s einheitlich.
Unleserliche Unterschriften sind immer noch bestimmt im halben Dutzend dabei gewesen – schade drum! Ist dasselbe, als sei gar keine geschickt worden. Mein Tipp: Wer sich so einen Krakelschriftzug leistet, sollte die Karte doch wenigstens zusätzlich stempeln lassen.
Persönliches Postiv-Fazit: Neue Errungenschaft, es gibt Adventskalender ohne Hüftgold – zum Beispiel den von Babor – vermutlich nur für Frauen gedacht, täte mancher Männerhaut aber auch gut – mit kleinen Mini-Fläschen mit allerlei Gesichtswässerchen drin. Jeden Tag bis Heiligabend ein anderes für gestresste Haut, mit Vitaminen oder was auch immer.
Ich hoffe, Sie haben entspannte, vergnügte Weihnachtstage und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!