Es gibt Dinge, die sind so dämlich, dass man sie eigentlich ignorieren möchte – wenn man nicht doch geneigt wäre, sie zu glauben: Da heißt die Überschrift eine Online-Stücks beim Online-Branchendienst „meedia“ heute: „Fettes Gehalt: Dicke Männer verdienen mehr, dicke Frauen weniger“.
Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit in Bonn wartet mit diesen Erkenntnissen auf: Frauen kosten zuviele Pfunde gleich zwölf Prozent weniger Gehalt auf dem Lohnzettel. Übergewichtige Männer seien dafür überdurchschnittlich oft unter den Spitzenverdienern. https://de.wikipedia.org/wiki/Institut_zur_Zukunft_der_Arbeit
Dieses Institut ist übrigens von der Deutschen Post gesponsert, als Wissenschaftssponsoring-Projekt und sitzt -beneidenswert – in der ehemaligen Bremer Landesvertretung in Bonn, einer schönen Villa.Spontan fühle ich mich jedenfalls erinnert an ältere Studien, nach denen große Männer locker zehn Prozent mehr Gehalt bekommen als kleinwüchsigere. Bleit die Frage: Ob sich diese Lohn-Vorteile addieren, wenn Männer groß und dick sind? Und vor allem auch in die andere Richtung: Bekommen kleine Frauen mit zuviel Hüftgold mehr als 20 Prozent weniger Lohn als der Durchschnitt, als wenn sie groß und superschlank wären?
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