Warum gerade so viele Unternehmen Massenentlassungen ankündigen
Bei Thyssenkrupp, Airbus, Bosch, Ford, Audi, Deutsche Bahn, Conti und vielen anderen mehr ist plötzlich von Stellenstreichungen oder Entlassungen die Rede. Thematisierten die Unternehmen eine ganze Zeitlang Schlagworte vom Facharbeitermangel, Kampf um Talente, Werben um die Mitarbeiter aus der GenZ oder die Frauen sowie ihre Bemühungen um das Employer Branding, so hat sich der Wind recht schnell total gedreht.
Die Belegschaften, die sich plötzlich mit einem allgemeinen Du wie Familienmitglieder ihrer Company fühlen sollten – und verpflichtet sehen -, sehen sich jetzt ebenso schnell ausgegrenzt, in die Wüste geschickt und verbannt.
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen hat sich deshalb mal in einer Blitzumfrage von 47 Consultingfirmen der Sanierungs- und Insolvenzberatung sowie in der Outplacement- und Transferberatung beantworten lassen, was die häufigsten Gründe dafür sind:
- anhaltender und signifikanter Rückgang der Auftragslage: 84 Prozent
- fehlende Wettbewerbsfähigkeit, weil die Personal- und Energiekosten zu hoch sind: 82 Prozent
- Verlagerung von Firmenstandorten ins Um- und Ausland: 78 Prozent
- Politische Pläne: 49 Prozent
- Regulatorische Rahmenbedingungen wie Bürokratie oder Handelsbarrieren sowie politische Pläne wie der Green Deal der EU: 36 Prozent
- Regulatorik 36 Prozent
Lesetipp: Wenn Kündigungen nicht nur Kündigungen sind, sondern üble Fußtritte | Management-Blog
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