Das nennt man Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung: Da hat eine japanische Firma namens Hime & Company in Tokio – ein Marktforschungsunternehmen – ihre Mitarbeiter befragt, was sie von einem frauenfreundlichen Arbeitgeber erwarten und darauf hin zwei sehr ungewöhnliche Regelungen eingeführt. Beide sind jedoch nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer interessant.Die erste: Zweimal im Jahr bekommen die Angestellten bei Hime & Company frei, damit sie sich in den Schlussverkauf stürzen können. Das ist sehr klug, können die Menschen doch preiswert einkaufen und viel Geld sparen – die Firma aber braucht nicht den Lohn erhöhen. Ein guter Deal für beide Seiten. Die Tage werden stets ausgeschöpft, heisst es.
Die zweite Regelung betrifft in diesem Fall vor allem Mitarbeiter unter 30 Jahren: Haben sie Liebeskummer, bekommen sie zwischen einem und drei Tagen bezahlten Urlaub, um sich wieder zu berappeln.
Oder irgendetwas zu regeln.
Klar, dass solche innovativen Mitarbeiterbindungsmaßnahmen von einem kleinen Unternehmen kommen. In einem Konzern wären solche verwegenen Ideen aller Wahrscheinlichkeit nach direkt in der nächsten Chef-Schublade verschwunden, auf Nimmerwiedersehen.
http://japundit.com/archives/2008/02/02/7778/
Mal schauen, wann der erste Ü30 wegen Diskriminierung und Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes klagt – Recht hat er oder sie jedenfalls. Auch über 30 gibt es noch Liebeskummer.