Tödtmanns Management Blog

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Büro-Bewohner täuschen genauso Arbeit vor wie Homeoffice-Mitarbeiter – nur anders

Mehr Überwachung dürfte den Stress der Mitarbeiter erhöhen – ohne das Problem der Sichtbarkeit zu lösen

Auf die Frage, wie sie sich fühlen würden, wenn ihr Unternehmen jede Minute ihrer digitalen Aktivitäten streng überwachen würde, antworteten die Beschäftigten:

• 37 Prozent würden sich deutlich gestresster fühlen.

• 25 Prozent würden sich etwas gestresster fühlen.

• 29 Prozent hätten das Gefühl, dass ihr Arbeitgeber ihnen weniger vertraut.

• 16 Prozent würden erwägen, sich einen anderen Job zu suchen.

• 15 Prozent sagen, dass eine solche Überwachung sie nicht wesentlich beeinflussen würde.

Insgesamt sagen 62 Prozent der befragten Fachkräfte, dass eine strenge Überwachung ihren Stress in irgendeiner Form erhöhen würde.

Klima der Angst statt Verantwortungsbewusstsein schaffen

Was bedeutet das? Eine strengere Überwachung einzuführen, um das Problem der Sichtbarkeit zu lösen, könnte nach hinten losgehen, warnt die LiveCareer-Studie. Statt die Produktivität zu steigern, zeigen die Antworten der Befragten, dass die  engmaschige Überwachung die Arbeitsmoral beeinträchtigen und das Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten deutlich schwächen würde. Am Ende würden sogar Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Über dürften bloße Sichtbarkeit mit tatsächlicher Leistung verwechseln.

 

 

 

 

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